Remembering Mack Goldsbury - Chrismas Special 23.12 bis 26.12 im A-Trane

„Chrismas Special oder alle Jahre wieder … kommt Mack Goldsbury!“
So wurde vor einigen Jahren ein Konzert vom Autor beschrieben, dass die Kontinuität der Weihnachtskonzerte mit dem amerikanischen Tenoristen Mack Goldsbury betonte. Jazzmusiker sind auch nur Menschen, gehen leider einmal von uns. Damit sie nicht in Vergessenheit geraten, würdigt das diesjährige Chrismas Special von Ernst Bier im A-Trane, seinen großen Freund und Saxofonisten Mack Goldsbury in einem Konzert.
Um Mack Goldsbury würdig ehren zu können, hat Ernst Bier den Berliner Tenorsaxofonisten Jörg Miegel gewinnen können. Damit ist sicher, dass neben den technischen Fähigkeiten besonders der emotionale Gehalt der Jazzmusik aus dem gekrümmten Rohr „raus- und rüberkommt“, so wie das Mack Goldsbury stets überzeugend zu tun pflegte.
Auch die Band kann sich sehen und hören lassen. Mit Erik Unsworth am Bass ist ein exellenter Mitspieler aus früheren Tagen dabei, der oft mit Mack zu hören war. Pianist Rolf Zielke war oft dabei, der aktuell von Kelvin Sholar am Piano wohl bestens auf hohem Niveau vertreten wird. Auch spannend, das aus dem früheren Quartett ein Quintett geworden ist. So wird die Maciej Fortuna mit der Klangfarbe seiner Trompete Sound und Hommage verstärken.
Jörg Miegel – Saxophone
Maciej Fortuna – Trumpet
Kelvin Sholar – Piano
Erik Unsworth – Bass
Ernst Bier – Drums
„Remenbering Mack Goldsbury“ ist vom 23.12 bis 26.12 im A-Trane zu erleben. Hingehen!
Zitate über Mack Goldsbury aus dem A-Trane-Konzert von 2017.
„Der kräftige expressive Ton, den Mack Goldsbury – gleich was stilistisch noch gespielt wird – immer beibehält, der ist sein Markenzeichen, sein Branding. Gelegentliche Ausflüge in quirlige Tonfolgen und dreckige Klänge stören dabei nicht, im Gegenteil, sie erhöhen den Reiz der balladesken Titel.“
„Bei zwei Stücken ist die hörbare Wertschätzung des großen Vorbildes (John Coltrane) nicht zu leugnen, sondern gewollt. So bei der … Ballade, die - mit coltranesker Tonbildung und Stringenz durch das Tenors von Mack Goldsbury - das Thema dieser Musik bestechend ausgestaltet. Diese Musik ist das pure Gegenteil von blutleeren, nur an formalen Strukturen sich erschöpfenden Jazz-Stilen.“